Sie haben eine zündende Idee für ein soziales, kulturelles, sportliches, ökologisches oder Bildungsprojekt im Raum Rottenburg oder haben ein solches Projekt bereits gestartet, aber Sie benötigen Unterstützung zur (weiteren) Durchführung?
Sie sind ein Unternehmen, das sich gerne für soziale, kulturelle, sportliche, ökologische oder Bildungsprojekte im Raum Rottenburg engagieren möchte, wissen aber nicht, wen Sie ansprechen sollen?
Sie sind BürgerIn der Stadt Rottenburg, und interessieren sich dafür, wofür sich die Rottenburger Unternehmen stark machen? Wo eventuell auch Sie noch unterstützen können?
Dann sind Sie hier genau richtig. Diese Homepage der Initiative UNTERBÜRGERN der Stadtverwaltung Rottenburg soll eine Plattform sein, die es Unternehmen erlaubt, sich bürgerschaftlich zu engagieren. Projektträgern gibt sie die Möglichkeit, ihre Projekte, deren Ziele, Inhalte und Bedürfnisse darzustellen. Wenn Sie daran interessiert sind, welche Projekte bereits am Laufen sind, finden Sie dies unter Projekte. Wenn Sie Projektvorschläge unterbreiten wollen, ohne diese selber organisieren zu wollen, nehmen Sie mit uns Kontakt auf. Wenn Sie mehr über die Initiative UNTERBÜRGERN und ihre Hintergründe erfahren wollen, klicken Sie auf Über uns.
Das
Unternehmen als guter Bürger.
Corporate Citizenship nennt sich dieser Geist, Anpacken fürs
Gemeinwohl. Er stammt, selbstredend, aus den USA. Nicht nur dort ist
der Gemeinsinn tief verwurzelt.
Der Grundsatz: Ich hatte
Glück in meinem Leben, davon sollen auch andere
profitieren; gilt auch für die Wirtschaft: Das Unternehmen
als guter, engagierter Bürger. Globalisierung und
Fusionen
brachten diese Idee in den vergangenen Jahren auch nach Europa. Als
Vorreiter gelten England, die Schweiz und die Niederlande. Freilich:
Die sozialstaatlichen Leistungen in Deutschland sind nicht mit denen
der USA zu vergleichen, und die Politik bleibt auch weiterhin in der
Letztverantwortung!
Die Bürgergesellschaft, jenes Netzwerk von
selbstorganisierten, freiwilligen Assoziationen Vereine und
Verbände, Bürgerinitiativen und
Selbsthilfegruppen, Stiftungen und Freiwilligendienste, aber auch
politische Parteien und Gewerkschaften usw. bilden ein
Tätigkeitsfeld eigener Art zwischen Staat, Wirtschaft und
Familie.
Bürgergesellschaft als Reformperspektive erfordert von Seiten
der
Wirtschaft Unternehmen, die sich dem Gemeinwesen gegenüber
verantwortlich verhalten und in diesem Sinne als Corporate Citizens
selbst Teil der Bürgergesellschaft sind. Vor allem bedarf die
Bürgergesellschaft eines unterstützenden Staates, der
bürgerschaftliches Engagement nicht durch untätige
bürokratische Auflagen reglementiert und hemmt, sondern
schützt und ermöglicht
Die Entwicklung einer Bürgerkommune bewegt sich immer zwischen den Feldern: Bürger - Politik - Verwaltung - Unternehmen. Wie kann eine gestaltende Beteiligung von Unternehmen, sprich: unternehmerisches bürgerschaftliches Egagement, zukünftig aussehen? Es kann sich lohnen, darüber nachzudenken, wie sich Unternehmen an der Lösung gesellschaftlicher Entwicklungen in ihrem Umfeld beteiligen können und welchen Nutzen alle Beteiligten daraus ziehen.
Man kann Corporate Citizenship in zwei Bereichen unterteilen:
Hier werden Spenden, Sponsoring, Stiftungswesen als strategisches Instrumente eingesetzt. Passende Maßnahmen dazu sind Geld- / Sachzuwendungen und Dienstleistungen.
Hier ist die ehrenamtliche Tätigkeit von Unternehmen die Strategie. Passende Maßnahmen dazu sind der persönliche Einsatz der Beschäftigten und der Einsatz von Know how.