Rottenburg auf dem Weg zu weniger Abfall
  und mehr Lebensqualität


Abfälle achtlos wegwerfen oder liegenlassen manche tun es, die meisten stört es. Veränderte Konsumgewohnheiten, gewandelte Wertvorstellungen und die verloren gegangene Beziehung zum öffentlichen Raum haben in den vergangenen Jahren das Littering, das Wegwerfen von Abfällen auf Straßen, Plätzen oder in der Natur, begünstigt.


Muellsäcke

Diese Tendenz wird mit wachsender Sorge beobachtet. Denn man weiß:

Abfall zieht immer mehr Abfall an. Plätze, Strassen und Parkanlagen werden unwohnlich und die Bürgerinnen und Bürger identifizieren sich immer weniger mit dem öffentlichen Raum. Zusammen mit Partnern aus der Wirtschaft unternimmt die Stadt Rottenburg am Neckar etwas dagegen.

Das Projekt richtet sich an alle, die hin und wieder Abfall liegen lassen und an jene, die sich darüber ärgern. Ziel ist es, zu sensibilisieren und zu motivieren, selbstverantwortlich zu handeln und sich mit der Gemeinschaft zu identifizieren. Wer mitmacht, setzt ein Zeichen für eine lebenswerte Umwelt. Es soll darauf hingewiesen werden: Kultur kann man auch im Umgang mit Abfall zeigen.



Seit 2003 beteiligen sich die weiterführenden Schulen in Rottenburg, die Jugendgruppe des Technischen Hilfswerks, Bewohner des Wohnheim Dätzweg sowie Bürgerinnen und Bürger am Rottenburger Aufräumtag. Logisch, dass nach der Aktion ein gemeinsamer Abschluss für alle Beteiligten dazugehört. Eingebettet ist die Aktion in einen Wettbewerb, den die Unternehmen finanzieren, und dessen Preise dem Schullalltag beispielsweise in Form eines Komposters für den Schulhof zugute kommen.


Evolution

Beteiligte Unternehmen:

Warum beteiligen Sie sich an diesem Projekt?

Engagement von Susanne und Jörg Heppert, Franchisenehmer von McDonald’s Deutschland Inc.:

Für die meisten Menschen sind eine Saubere Stadt und eine gepflegte Umwelt ein wichtiges Stück Lebensqualität.


Wenn rücksichtslose Bürger Ihren Abfall achtlos auf die Straße oder in die Landschaft werfen, beeinträchtigen sie die Schönheit unserer Natur und damit das Wohlbefinden vieler Menschen. Dieser achtlose Umgang mit der Umwelt ist ein generelles gesellschaftspolitisches Problem und berührt viele Lebensbereiche. Umso wichtiger ist die Ergreifung präventiver Maßnahmen im pädagogischen Bereich, wie sie sich in der Kooperation von Landesregierungen und Stadtverwaltungen mit Unternehmen wie McDonald’s und seinen Franchisenehmern niederschlägt. Zahlreiche Erfolge aus der Vergangenheit bestätigen die These, dass sich die Attraktivität von Umweltkampagnen gerade für junge und jung gebliebene Menschen durch Kooperation von McDonald’s wesentlich erhöhen lässt und damit die Grundintention dieser Kampagnen, Umweltbewusstsein erfolgreich zu fördern, unterstützen. Dadurch werden auch jene Zielgruppen erreicht, die nicht per se von einem großen Umweltbewuststsein geprägt sind.


Aktives Umweltengagement hat bei McDonald’s und seinen Franchisenehmern eine lange Tradition. Der Unternehmensgründer Ray Kroc selbst legte bereits in den 50-er Jahren den Grundstein für die jetzigen umfassenden Aktivitäten im Sozial- und Umweltbereich. Beispielsweise erklärte er die Sauberhaltung des Restaurantumfeldes zur Chefsache und schwang selbst den Besen.


McDonald’s legt großen Wert darauf, in den Kommunen vor Ort nicht nur seinem Tagesgeschäft nachzugeben, sondern sich auch als Partner der Kommunen zu etablieren. Gerade im Umweltbereich ergeben sich zahlreiche Berührungspunkte zwischen Kommune und niedergelassenem Unternehmen.


So unterstützen wir, als eigenständige Unternehmer bereits seit Jahren in Zusammenarbeit mit der Stadt Rottenburg Anti-Littering-Maßnahmen. Wir werden auch weiterhin uns in diesem Bereich stark engagieren.

Dokumentation Aufräumtag 2006 (60Kb)


 

Interesse? Dann nehmen Sie Kontakt auf.

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