Wirtschaft macht Schule

Auf Initiative des zweiten städtischen Gymnasiums, der Kanzlei Schulz & Partner und der Koordinierungstelle für Bürgerschaftliches Engagement ist an den Rottenburger Schulen das Projekt »Wirtschaft macht Schule« entstanden.

Unternehmerinnen und Unternehmer aus Rottenburg am Neckar berichten in der Schule Wirtschaft macht Schuleüber verschiedene wirtschaftliche Themen.
Damit kann die Brücke zwischen Wirtschaft und Schule gefestigt werden. Führungskräfte von Rottenburger Unternehmen stellen sich den Fragen der Schüler und Lehrkräfte zum Thema Wirtschaft und Beruf. Gleichzeitig geben sie auch über ihr eigenes Unternehmen, ihren persönlichen Werdegang sowie die Anforderungen in einzelnen Berufen Auskunft. Nebenher vermitteln sie wirtschaftliches Grundwissen in den Bereichen Marketing, Personalwirtschaft und Wandel der Arbeitswelt, betriebliches Rechnungswesen und Unternehmenskultur.

Beteiligte Unternehmen:

Beteiligte Schulen:

Warum beteiligen Sie sich an diesem Projekt?

Tina Bürk, Bechtle GmbH & Co KG -Bechtle IT-Systemhaus Rottenburg

„Als führendes IT-Systemhaus sind wir in einer der wichtigsten Branchen der Wirtschaft tätig. Wir übernehmen nicht nur dort Verantwortung, sondern sehen unsere Rolle auch in der Entwicklung und Prägung von neuen Fachkräften. Wer heute Marktführer sein möchte kommt nicht darum herum, auf neue und optimierte Prozesse zu bauen. Die Zukunft ist geprägt vom E-Commerce, von der Internationalisierung, und von raschem technologischem Wandel. Wer da nicht mithalten kann geht schnell unter. In diesen Bereichen sind wir auf dem Vormarsch und wollen dieses Wissen auch unseren potenziellen Mitarbeitern vermitteln – denn es sind die Schüler von Heute die uns Morgen den Erfolg bringen“

Warum beteiligen Sie sich an diesem Projekt?

Andrea Böttcher, Leiterin Aus- und Weiterbildung, Volksbank Herrenberg-Rottenburg

„Mit den hier lebenden Menschen und ortsansässigen Institutionen fühlen wir uns als leistungsstarke genossenschaftliche Geschäftsbank verbunden. Wir finden das Projekt gut und unterstützen die Schüler/innen gerne, um das Interesse für wirtschaftliche Themen zu wecken“.

Warum beteiligen Sie sich an diesem Projekt?

Christian Riethmüller Geschäftsleitung, Osiandersche Buchhandlung

„Die Osiandersche Buchhandlung will sich bei dem Projekt "Wirtschaft macht Schule" stark engagieren, weil wir uns als einer der größten Arbeitgeber im Einzelhandel in der Region mit insgesamt mehr als 185 Mitarbeitern (davon 14 in Rottenburg, ca. 65 in Tübingen) in der Verantwortung sehen, jungen Menschen ein möglichst realitätsnahes Bild aus dem Bereich Wirtschaft/Einzelhandel zu geben. Wir sehen es als Pflicht für Bürger und Unternehmen, sich in kulturellen, sozialen und anderen Bereichen bürgerschaftlich zu engagieren, um damit jungen Menschen eine Perspektive anbieten zu können. Zudem wird die Bedeutung des Einzelhandels als wesentlicher Bestandteil der Wirtschaft oftmals unterschätzt, hier ist enormer Nachholbedarf bei der Vermittlung der Bedeutung des Handels zu leisten. Deshalb freuen wir uns sehr auf diese Aufgabe!“

Warum beteiligen Sie sich an diesem Projekt?

Hanspeter Stengele, Mitgeschäftsführer U-Haus Hechingen und Ergenzingen:

„Spätestens wenn in der Personalabteilung das Schulabschlusszeugnis einer Bewerbung große Beachtung findet, bewahrheitet sich der Satz "non scholae, sed vitae discimus". Für alle Nicht-Lateiner: "Nicht für die Schule, sondern für das Leben lernen wir". Das Projekt "Wirtschaft macht Schule" baut eine Brücke von häufig theoretisch orientierten Lerninhalten zur konkreten Anwendung innerhalb der arbeitsalltäglichen Abläufe eines Wirtschaftsunternehmens. Eine frühzeitige Sondierung eigener Interessensschwerpunkte und persönlicher Talente erleichtert die Orientierung zum gewünschten Berufsbild. Jetzt kommt wieder der Brückenschlag von Theorie zu Praxis ins Spiel, denn ein theoretisches, im schlechten Fall sogar ein idealisiertes Berufsbild stellt sich in der Realität natürlich sehr viel differenzierter und häufig auch völlig anders als erträumt dar. Von der Realität zu berichten, ohne zu desillusionieren, dabei die alte, vielgeliebte (manchmal gehasste) Schule wieder zu erleben, in aufgeweckte und fröhliche Gesichter von Schülerinnen und Schülern blicken zu können, sich deren Fragen zu stellen, deshalb sind wir beim Projekt "Wirtschaft macht Schule" dabei; außerdem bedeutet Schule Zukunft, denn die heutigen Schülerinnen und Schüler sind die künftigen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in Unternehmen der Wirtschaft“.

Warum beteiligen Sie sich an diesem Projekt?

Schulz & Partner, Rottenburg

Seit über 20 Jahren sind wir in Rottenburg und Umgebung als Wirtschaftsprüfungs-, Steuerberatungs- und Rechtsanwaltskanzlei tätig. Wir möchten uns für Rottenburg und die Jugend von Rottenburg engagieren und Verantwortung übernehmen. Wir sind der Meinung, dass eine aktive Verbindung zwischen den in und um Rottenburg ansässigen Firmen und den Schulen in Rottenburg ein wichtiger Schritt in eine erfolgreiche Zukunft für alle Beteiligten ist. Die Jugendlichen auf den Einstieg ins Berufsleben vorzubereiten und dadurch als Unternehmen seinen notwendigen Nachwuchs zu sichern, stellt sich als gewinnbringende Allianz für beide Seiten dar.

Wir möchten auch in Zukunft erfolgreich in Rottenburg tätig sein.

Warum beteiligen Sie sich an diesem Projekt?

Anton Hofmann, Rektor St.Meinrad Gymnasium Rottenburg

Wirtschaft macht Schule

„Ich finde, dass das Projekt "Wirtschaft macht Schule" eine ganz wichtige Sache für die Schulen ist.
Erstens werden dadurch den Schülerinnen und Schülern auch in der Schule in höherem Maße wirtschaftliche Kompetenzen vermittelt, Kompetenzen, die für ihr weiteres Leben von eminenter Bedeutung sind.
Zweitens macht es für Schüler einen großen Unterschied, ob wirtschaftliche Phänomene durch den Lehrer gewissermaßen theoretisch erklärt werden, oder ob tatsächliche Praktiker an die Schule kommen, die einen ganz anderen Zugang zu den angesprochenen Phänomenen haben und dadurch auch "glaubwürdiger" und überzeugender wirken. Ganz besonders sichtbar wurde dies an den Bewerbergesprächen, die an unserer Schule trainiert wurden.
Drittens finde ich es sehr gut, dass alle Schulen Rottenburgs - Schulen jeder Schulart und auch Schulen in privater Trägerschaft - von diesem wichtigen Angebot Gebrauch machen können. "Wirtschaft macht Schule" - eine ganz hervorragende Initiative!

Warum beteiligen Sie sich an diesem Projekt?

Eva Rochow, Rektorin Zweites Städtisches Gymnasium Rottenburg

„Wirtschaft hat wirklich Schule gemacht! In vier Klassen haben Experten aus der Wirtschaft den Schülerinnen und Schülern ihr Wissen weiter gegeben. Von der 6 bis zur 13. Klasse wurden diese Stunden sehr positiv aufgenommen - schön war, dass auch die "Unterrichtenden" sehr zufrieden waren. Das ist ein guter Anfang für die vom neuen Bildungsplan geforderte Stärkung des Faches Wirtschaft, das von Klasse 5 - 7 in das Fach Erdkunde, von 8 - 10 im Fach Gemeinschaftskunde integriert ist und in der Oberstufe selbständig als Neigungsfach gewählt werden kann. Verbunden mit der Stärkung des Fachs durch die Übermittlung des ökonomischen Wissens der Experten ist auch die Öffnung des Gymnasiums zur Gesellschaft hin. Das ist etwas, das bisher im Gymnasium etwas zu kurz kam. Deshalb bin ich sehr froh, dass die "Realbegegnungen", die der Bildungsplan fordert, so gut angelaufen sind und hoffe, dass diese Begegnungen in einem weiteren Schritt auch außerhalb der Schule stattfinden werden.“<

Warum beteiligen sich Unternehmen an diesem Projekt?

Jürgen Stiegler, Vermögensberater für Deutsche Vermögensberatung (DVAG)

In meiner Eigenschaft als Vermögensberater für die Deutsche Vermögensberatung geht es mir darum, junge Menschen zu informieren. Junge Menschen, die sich in absehbarer Zeit mit dem Thema „Vermögensberatung“ beschäftigen werden. Sie werden das Motto der Deutschen Vermögensberatung „Früher an Später denken“ kennenlernen und verstehen, wie wichtig dieses Motto ist, wenn es darum geht Vermögen zu planen, Vermögen zu sichern und Vermögen zu mehren. Fragen, die Menschen sich in diesem Zusammenhang stellen sind: Wie beteiligt sich der Staat daran? Wie stark belastet oder verhindert ein Kredit die Erreichung dieser Ziele? Was kann man tun, um der Schuldenfalle zu entkommen? Wie sichert man sein Vermögen vor Hartz IV? Wie sichert man sich eine gute Versorgung im Krankheitsfall und bei Berufsunfähigkeit? Wie schützt man sich vor der drohenden Altersarmut? Welche Geldanlagen sind sicher und rentabel? Wir geben die Antworten. Mit einer großen Vision fing es an: Finanzielle Sicherheit und ein eigenes Vermögen wollte Dr. Reinfried Pohl möglichst vielen Menschen ermöglichen. So gründete er vor mehr als 30 Jahren die Deutsche Vermögensberatung. Seine Idee: mit einer ganzheitlichen Beratung Service aus einer Hand zu bieten. Damit der Kunde für alle finanziellen Fragen einen (1) Ansprechpartner hat. Und die Sicherheit, dass er eine Lösung für ihn findet. Verständnis und Vertrauen sind die Basis dieser Zusammenarbeit. Die Deutsche Vermögensberatung ist im Laufe der Jahre gewachsen, die Zahl der Kunden auch. Doch eines bleibt immer konstant: Der Kunde steht im Mittelpunkt. Entscheidend ist nicht, ob der Kunde viel oder wenig Vermögen hat, wenn er uns kennen lernt. Entscheidend ist, dass er mit dem Aufbau von Vermögen beginnt, es vermehrt und für die Zukunft sichert. Einen Vermögensberater zu haben ist besonders in den heutigen Zeiten kein Luxus für wenige Auserwählte, sondern eine Notwendigkeit für jeden Menschen. Somit profitieren alle Beteiligten von der Aktion „Wirtschaft macht Schule“.

 

Interesse? Dann nehmen Sie Kontakt auf.

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